Grundrezept

Das Zubereiten einer Hühnerbrühe ist nicht schwierig. Ideal ist es, wenn sie mit Gemüse, Kräutern und Gewürzen gekocht wird.

Nachfolgend mein Grundrezept. Die Zutaten sind in jedem Haushalt vorhanden und einfach im Supermarkt/Discounter zu erhalten.

Hühnerbrühe

Zutaten (ergibt ca. 2 Liter Brühe):
  1. Hühnchen (1-1,5 kg)
    Suppenhuhn, Hähnchen, Hühnerschlegel
  2. Suppengemüse (ca. 400 g)
    Karotte (200 g)
    Knollensellerie (130 g)
    Lauch (100 g)
    Knoblauchzehe (1)
    Zwiebel (1)
  3. Wasser (4 Liter)
  4. Gewürze
    Salz
    Lorbeerblätter (2)
    Wacholderbeeren (5)
    Pfefferkörner (10)

Das Huhn:

Wer das Fleisch nicht weiterverarbeiten möchte, kann die Hühnerbrühe aus einem Suppenhuhn herstellen. Dieses Fleisch ist zäh und wird auch durch stundenlanges kochen nicht weich.

Wenn es schnell gehen soll verwende ich Hühnerschlegel. Ihre Garzeit beträgt 30 bis 60 Minuten. Sonst kommen ganze Hühner, frisch oder gefroren zum Einsatz.

Durch das lange Kochen laugt das Fleisch aus und wird trocken. In einer Suppe oder in Kombination mit Soße gegessen, schmeckt es dennoch.

Vorbereitung:

Das Gemüse waschen und putzen. Ob es geschält werden muss, ist abhängig vom Zustand der Schalen. Ich reinige es mit einer Bürste unter fließendem Wasser und entferne nur braune Stellen.

Suppengemüse

Danach wird es in 2 bis 4 Zentimeter große Stücke geschnitten. Je feiner es geschnitten wird, desto größer ist die Oberfläche, umso mehr Geschmack kann das Gemüse an die Brühe abgeben.

Wer sich diese Arbeit sparen möchte, verwendet gefrorenes Suppengemüse.

Hühnchen

Das Huhn wird ebenfalls gewaschen. Damit es beim Kochen mit Wasser bedeckt ist und nicht oben schwimmt, kann es mit einer Kartoffel gefüllt werden.

Ein gefrorenes Huhn mit eingeschweißten Innereien sollte vor dem Kochen auftauen dürfen. Damit das Plastikbeutelchen entfernt werden kann. Wer sie mag, kann die Innereien mitkochen.

Teeei

Kräuter und Gewürze können in ein Teeei gefüllt werden. So lassen sie sich nach dem Garen leicht entfernen. Wird die Brühe durch einen Stiel-Seiher gefiltert, ist das nicht notwendig.

Kochen:

Bis auf das Salz, alle Zutaten in einen Topf geben und diesen mit kaltem Wasser füllen. Gesalzen wird erst zum Ende der Garzeit. So gelangen mehr Geschmacks- und andere Inhaltsstoffe in das Wasser.

Beginnt das Wasser zu sprudeln wird die Temperatur so eingestellt, dass es nur noch blubbert und nicht mehr sprudelt.

gekochtes Huhn

Die Garzeit beträgt zwischen 60 und 150 Minuten. Werden Schlegel verwendet, reichen 30 bis 60 Minuten. Ein Suppenhuhn oder Brathähnchen darf bei mir 150 Minuten köcheln.

Gekocht werden kann die Brühe im offenen oder geschlossenen Topf.

Filtern:

Nach dem Garen wird das Huhn aus dem Topf genommen. Die Brühe kann durch einen feinmaschigen Stiel-Seiher in eine Schüssel gegossen werden.

Hühnerbrühe filtern

Das Fett lässt sich entfernen, wenn die Brühe durch Tuch oder Küchenkrepp gefiltert wird.

Hühnerbühe klären

Da das Fett die Poren des Küchenkrepp verstopft, in mehreren Durchgängen gefiltert werden. Damit die Brühe gut durchläuft, wird sanft am Seiher gerüttelt.

Hühnerfond:

Um einen Fond herzustellen, platzsparend eingefroren werden kann, darf die Brühe köcheln, bis nur noch ca. 350 ml Flüssigkeit vorhanden ist.

Für die weitere Verarbeitung, als Grundlage für Suppen oder Soßen, reichen 15 g davon für 300 ml Wasser.